Der Haken «Privateigentum»

22. März 2006

Auf dem GMX-Nachrichten-Portal kann man heute folgendes lesen:

«Jeden Tag sterben nach Angaben der Vereinten Nationen 6000 Menschen an Wassermangel oder Wasserverunreinigung – aller 15 Sekunden stirbt aus diesen Gründen ein Kind. Wie das UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Dienstag einen Tag vor dem Weltwassertag weiter mitteilte, leiden rund 400 Millionen Kinder unter der ungenügenden Wasserversorgung.»

Nun haben sind aber gewiefte Wissenschafter daran gemacht, dafür eine «Lösung» zu erarbeiten:

«Eine blaue Plastikröhre von der Größe einer Blockflöte könnte in Zukunft zahlreichen Menschen in Krisengebieten das Leben retten. Anstatt große Filter zu installieren, trinken die Menschen das Wasser einfach durch Trinkröhren, die bereits alle nötigen Filter enthalten. Eine dänische Firma hat damit der Wendung „sich an den letzten Strohhalm klammern“ nun eine neue Bedeutung gegeben: Der „LifeStraw“, der in diesen Wochen auf den Markt kommt, soll seinem Besitzer ein ganzes Jahr lang sauberes Wasser verschaffen…»

Auch grosse Filter wären im Grunde kein Problem, wenn man sich bloss mal die Produktivkraft unserer Gesellschaft anschaut. Den Haken dabei erklärt der GMX-Artikel in Bezug auf die «blauen Plastikröhre» gleich selbst als Nebensatz:

«…und das für gerade mal etwa 3,50 Euro.»





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