Schluss hier (vermutlich endgültig).

17. August 2006

Meine HD läuft (längst) wieder. Und ich habe beschlossen nun meinen neuen Blog (doch) aktiv zu betreiben. Zum Einstieg gibt es einen Wettbewerb (scheussliches Wort). (Fünf, nein sieben Klammern in diesem Beitrag verbraucht sowie ein Ausrufezeichen (nämlich hier ->!))

Der neue Blog

verdammte…

15. Juli 2006

Schreibe bei einem Mitbewohner am PC:

Sollte mich in den nächsten Tagen, vielleicht auch Wochen, jemand, erreichen wollen, so muss mit grösseren Verzögerungen gerechnet werden. Mein i-book hat sich vor etwa 15 Minuten aufgehängt, gibt nun beim Starten klickend-kratzende Geräusche von sich und will partout kein Startvolumen finden (auch nicht von CD). Die einschlägigen Foren im Internet meinen, dass meine Festplatte am Arsch ist. Da gibt’s wohl keine Rettung für: Musik weg, Texte weg, grafische Arbeiten weg, Politzeugs weg. Und ich Trottel mach bloss all halbes Jahr mal n Backup (Klugscheisserkommentare brauch ich keine!). Mein Kontostand beträgt zur Zeit um die minus 900 und einen Job hab ich auch nicht. Nun dürft ihr euch meinen Frust selbst ausmalen…

Verdammtverblödetelendverschissene Scheisse verfluchte!!!

Zidane nicht blöd kommen

10. Juli 2006

Der Mann des Spiels:

Mann das Spiels

Hit… lter

30. Juni 2006

Anschauen!
Monty Python – Hilter in London

«Not much fun in Stalingrad»

Neuer Blog

21. Juni 2006

Mein neuer Blog heisst teilnehmende beobachtungen und wird meine künftigen mehr oder minder literarischen Texte beherbergen, während meine politischen Anmerkungen wie unten ausgeführt künftig bei x-berg.de erscheinen sollen.

Kästner Gedicht

18. Juni 2006

Sehr schön, sehr traurig:

Via Fixpunkte

Ende und Neubeginn

13. Juni 2006

Wie mein Blognachbar Lysis habe auch ich mich verpflichtet künftig vollzeit für den «Kollektivblog» von x-berg.de zu schreiben. Entsprechend werde ich auseinanderreissen, was eigentlich zusammengehört: meine explizit politischen Texte und das, was man Prosa nennen könnte. Ersteres wird man künftig auf dem genannten Blog lesen können. Für zweiteres werde ich demnächst eine Seite einrichten, auf der ich die Texte einigermassen geordnet reinstellen kann. Erfahrungsgemäss dauern solche Umstellungen bei mir aber ihre Zeit und bis dahin wird man hier ab und an noch was lesen können.

Nachtrag zu FdhG und Nolte

9. Juni 2006

Prophylaxe (nebenbei)

An Sonn- und Feiertagen

20. Mai 2006

Durch die schmutzigen Fensterscheiben im Wohnzimmer ist die Welt zu sehen, wie sie da liegt und keine Anstalten macht, vernünftigt zu werden. Einmal mehr finde ich mich in den Zustand der Resignation geworfen. Eine tiefe Verunsicherung, die sich gerne als unverbrüchliche Gewissheit ausgibt und mich glauben macht, dass es so bleiben muss, erfüllt meinen hämmernden Kopf. Wohl weil die reale Subsumation der Arbeit unter das Kapital tatsächlich abgeschlossen ist… oder so ähnlich. Weil also der Einzelne da draussen bloss noch Staat und Kapital im Kopf und Markenschuhe an den Füssen hat. Erstmal eine Tasse Kaffee. Dann die Nachrichten: Deutschland kackt ab. Suizidaler Massenmord im Irak. Arbeitslosigkeit über zwanzig Prozent. Irgendwo brennt ein Asylbewerberheim. Mein Kopf explodiert demnächst. Ein Alka-Selzer drängt sich mir so auf, wie die Möglichkeit einer freien Gesellschaft. Ersteres hat mit der gestrigen Nacht zu tun, das zweite bestätigt ein Blick in jede Fabrikhalle und jedes Büro. Auf Viva zeigen sie nach einem Videoclip mit nett lächelnden Silikongestellen das zweiundreissig Zimmer starke Haus von Puff Daddy. Die Folterkeller der Kulturindustrie erscheinen als die mit Samt ausgelegten Luxusgefängnisse, die ein jeder anzustreben hat. Und wie ich da so auf meinem Flohmarktsofa sitze und das Elend mir aus dem Fernseher ins Gesicht schlägt, macht der Zustand der Resignation ziemlich plötzlich Verzweiflung Platz. Ich renne gegen die Mauern im Hinterhof an und in die Köpfe der Menschen werf ich Pflastersteine. Wahrscheinlich liegt es am Kater, dass ich dabei nichtmal in meiner Phantasie besonders erfolgreich bin.

Adorno vs. Krahl (3)

12. Mai 2006

«Daß die Idee hinausführenden Fortschritts heute blockiert ist, rührt daher, daß die subjektiven Momente der Spontaneität im geschichtlichen Prozeß zu verkümmern beginnen. Der gesellschaftlichen Allmacht desperat einen isolierten, vorgeblich ontologischen Begriff des subjektiv Spontanen entgegenzustellen, wie die französischen Existentialisten, ist, noch als Ausdruck von Verzweiflung, zu optimistisch; die wendende Spontaneität kann nicht außerhalb der gesellschaftlichen Verflechtung vorgestellt werden.» (Theodor W. Adorno)

vs.

«Adorno hat die Irrationalisierung der Spontaneität im Rahmen der Ursprungskategorie kritisiert, Spontaneität, die also nicht mehr in dem bürgerlichen Sinne autonome Vernunft meint, (…) sondern irrationalisierte Spontaneität auf dem Boden einer schlechten Unmittelbarkeit. Was er jetzt nicht differenziert, ist dieses – und das kann man gewissermassen im Umschlag der Arbeiterbewegung zum Faschismus selber feststellen in der grossen Zusammenbruchskrise der zwanziger Jahre –, dass er nicht feststellt, dass faschistische Konterrevolution selbst sich immer, demagogisch, herrschaftsmässig und manipulativ entstellend, des antikapitalistischen Bewusstseins der Massen bedienen müssen, und dass es auf diese Weise gewissermassen die konterrevolutionär entstellte revolutionäre Spontaneität ist, die den totalen Naturzustand herbeiführt.» (Hans-Jürgen Krahl)